Termine

Proben im Schuljahr 2018/19

MONTAG

Spuren einer Performance( 14 – 17 J. ) mit Christian

von 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr

 

DIENSTAG

Die Erschaffung der Welt ( 10 – 14 J. ) mit Christian

16:00 Uhr bis 18:30 Uhr

 

DONNERSTAG

Wege ins Theater ( 14 – 18  J. ) mit Heidi Lempke

von 16:00 bis 18:00 Uhr

 

FREITAG

Oh!dil Kids, Oh!dil Teens, bitte nachfragen

Gruppe 1 ab 6 Jahre, Gruppe 2 ab 10 Jahre

 

Tanz, August,16:00 bis 17:00 Uhr

 

Die Granatsplitter, Spuren einer Performance, ab 03.11.2017

Um 17:00 Uhr mit Julia Amme

 

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Theater für Erwachsene mit Annette

Proben nach Absprache auch samstags

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Probeort:

Jugendhaus HANNO, Hohe Straße 1, 01796 Pirna

Unsere Bühne befindet sich im Dachgeschoss.


Projekte

Rückblick Neujahrsfeier 10 Jahre Theatermacher

 

Do., 25.01.2018 | Tom-Pauls-Theater Pirna

Premiere der Gruppe F.I.S.T. mit der Satire:

„Das Deutschsein wächst den Menschen über den Kopf “

Regie: Annette Jahns

Besinnlich und heiter
Die Pirnaer Theatermacher traten mit dem Stück "Das Deutschsein wächst den Menschen über den Kopf " als sozialkritische Satire bei der Neujahrsfeier im Tom-Pauls-Haus in Pirna auf. Alle Dialoge waren mit spitzen, scharfzüngigen Bemerkungen gewürzt. Annette Jahns und die Theatergruppe FIST wurden von den über 80 Besuchern im Tom-Pauls- Theater mit starkem Applaus gefeiert.
Barbara Hirsch wies auf das Jubiläum hin 10 Jahre sind die Pirnaer Theatermacher mit wachsender Spielerschar aktiv. Sie dankte den zahlreichen Förderern Drosos, Zürich,  der Ostsächsischen Sparkasse und den Theaterpädagogen, die z. T. seit der ersten Stunde dabei sind.
Beim anschließenden kleinen Buffet fanden sich Besucher,  Spieler, Organisatoren, Interressenten zu angeregten Gesprächen. Ein voller Erfolg.

Tanzprojekt zwischen Klassik und HipHop.

 

Durch das Erleben von Musik mit dem ganzen Körper werden alle Sinne sensibilisiert und die nonverbale Kommunikation entwickelt. Bei dem Tanz Angebot werden Tanzrichtungen breit gestellt, von Ballett bis zeitgenössischem Tanz und von Musicaldance bis Hip Hop. Ein wichtiger Teil ist Improvisation und von Michal Sandor der als Tanzpädagoge und Choreograf bei den Landesbühnen Sachsen  arbeitet, und Michaela Mehl die als Freiberufliche Tanz und Theaterpädagogin tätig ist werden den Schülern in vielfältiger Weise künstlerische Impulse geboten.

Wege ins Theater - Aufbruch und Wandel

Dieses Projekt soll Jugendlichen aus Pirna und dem Landkreis die Wege ins Theater öffnen. Gemeinsam mit der Semperoper Junge Szene und dem Jugendring Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V.  wurde die Konzeption erarbeitet. Die Jugendlichen können sich durch das Theaterspielen selbst erfahren, sich ausprobieren und Profi-Theater erleben. Mit dem  Blick hinter die Kulissen und Gesprächen mit Schauspielern und Regie  erfahren die Jugendlichen das "Gesamtkunstwerk Theater", das nur durch Teamarbeit entstehen kann. Unsere Theaterpädagogin, ein Tanzpädagoge sowie der Theaterpädagoge der Semperoper begleiten die Jugendlichen bei der Erarbeitung des Themas "Aufbruch und Wandel", das ihnen viel Spielraum bietet.

 

Förderungen und Kooperationspartner:

 Wege ins Theater:

www.wegeinstheater.de/praxis/projekte/


Wo ist das Problem?

 

Mobiles Theaterstück der Gruppe "Smile if you like". Gemeinsam mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen setzen sich die Jugendlichen mit dem Thema Fremd sein spielerisch auseinander. Im Dialog der verschiedenen Lebenswelten lernen die jungen Menschen den respektvollen Umgang miteinander. Die Gruppe diskutiert über Fremde und Fremd sein, Hass und Liebe, die Presse und das Grundgesetz.

Begleitet werden die Jugendlichen von Theater- und Sozialpädagogen.

 

Gefördert vom Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".

 


Rückblick Wege ins Theater

 

In diesem Projekt legten wir großen Wert auf die aktive Mitarbeit der Teilnehmenden. Das Einbringen eigener Sichtweisen, Ideen, Meinungen zur Stückentwicklung war genauso gefragt wie eine große Spielbereitschaft. Als Vorbereitungen wurde in den ersten Projektstunden Grundlagenarbeit vermittelt. In diesem Zeitraum lag u.a. der Fokus auch auf dem Sprechen und der Körpersprache, mit dem Ziel ein chorisches Theaterstück zu entwickeln. Neben Raum- sowie Rhythmusübungen bestimmten vor allem Übungen für Körpersprache und Stimme die Proben. Die Schüler sollten ein Bewusstsein für ihren Körper als Ausdrucksmittel

wahrnehmen und stimmlich/sprechtechnisch sich weiterbilden. Tanzpädagogisch wurden verschiedene Tanzqualitäten erforscht, die dann in eine choreografische Arbeit eingebunden wurden. Ab März konzentrierte sich dann die Arbeit auf die Festlegung einer Textvorlage und dem Beginn der Erarbeitung. Zunächst gab die Theaterpädagogin Vorschläge als Anregungen in die Gruppe. Doch die Gruppe fand selber schnell ihre eigene Textvorlage – den ERLKÖNIG von Goethe. Über eine Schreibwerkstatt legten wir die Grundidee/Plot fest, um in den nächsten Projektstunden mittels Improvisation die Stückentwicklung voranzutreiben. Zu Beginn jeder Stunde wurde die Stimme aufgewärmt durch Sprechübungen, die die Artikulation sowie die Lautstärke übten. Gemeinsam wurden die Strophen des Gedichts erarbeitet und stetig wiederholt. Auch die Körpererwärmung stand am Anfang der Probe. Der Tanzpädagoge begann mit den Schülern die Figurensuche über Seite 1 von 8 Erforschung der Körperlichkeit mittels der LABAN-Technik. Bis Mitte Mai wurde in den wöchentlichen Proben in Einzelsequenzen das Zusammenspiel von Körpersprache und Stimme erarbeitet sowie die Bilder der Geschichte und deren Figurencharaktere entwickelt. Ab Mitte Mai wurden dann Durchläufe der Stücks durchgeführt. Ziel war die Wahrnehmung der Ausdrucksmöglichkeiten der Schüler zu fördern und zu erforschen. Hierzu lag der Fokus auf dem richtigen Sprechen und der Körpersprache. Die Schüler sollten das chorische Sprechen erlernen, die Zusammenarbeit von Körper, Stimme und Rhythmus erleben und die Körpersprache der zuspielenden Figur nach ihren Voraussetzungen entdecken. Abschluss des Projekts waren dann die Aufführungen zum Theaterfest an zwei Tagen. Die Premiere des Stücks KEIN WASSER – DAS WASCHWEIBER DILEMMA fand im Rahmen des Theaterfests der Theatermacher-TPZ Pirna e.V. am 10.06.17 im Schlosscafe Pirna vor geladenen Gästen aus Kultur und Politik statt. Die TN freuten sich über ihren Erfolg und wurden von den Gästen und dem Vorstand der Theatermacher – TPZ Pirna e.V. mit viel Applaus gefeiert. Ein zweiter Auftritt folgte am 11.06.17 dann für die Eltern und Freunde in der Kleinkunstbühne Q24 Pirna. Auch dieser Auftritt war nicht weniger erfolgreich als die Premiere. Zusätzlich bereicherten die Gegenbesuchen in Form von Theaterbesuchen und Probenbesuchen das Projekt. Neben den Besuchen beim Bündnispartner Semperoper Dresden standen auf dem Plan auch Besuche im Sprechtheater und einer Ausstellung zum Thema Sprache mit anschließendem Workshop zur Körpersprache.


Workshops

Rückblick Projektabend  "Selbst denken, selbst ausdenken, selbst tun."

 

Am 19.12.2016  fand im Kulturhaus Hanno  ein vierstündiger Workshop im Rahmen des Projekts "Selbst denken, selbst ausdenken, selbst tun." statt. An dem Projekt nahmen 2 junge Frauen und 3 junge Männer teil, 1 Teilnehmer hatte kurzfristig abgesagt. Er kommt aber zur neu gebildeten Gruppe, die ihre Ideen aus dem Projekt in ein Theaterstück umwandeln möchten. Aus eigenen Erkenntnissen sollten Barrieren im Kopf abgebaut und Offenheit, Toleranz sowie ein gelungenes Miteinander erlebt werden, in dem Populismus, Menschenfeindlichkeit und Rassismus keinen Platz haben. Während des gemeinsamen Essens sprachen die Jugendlichen über Traditionen, besonders in der Weihnachtszeit, über Erlebnisse des zu Ende gehenden Jahres, über die gemeinsame Erarbeitung und Aufführung des Stückes „Wo ist das Problem“  mit geflüchteten Jugendlichen und über Wünsche für das Neue Jahr. An dem Projektabend nahm auch Hassan aus Afghanistan teil, der mit seinen Lebenserfahrungen den Abend bereicherte. Jeder schrieb einen Brief mit seinen Wünschen und Zielen auf. Frau Jahns wird sie aufbewahren. In einem Jahr können alle sehen, was davon verwirklicht wurde. Danach improvisierten die Teilnehmer zu Themen wie:

  • Fremd sein
  • Vertraut sein
  • Gruppengefühl
  • Individualität
  • Sprachschwierigkeiten
  • Fantasie-Sprache
  • Körpersprache

Die Gruppe war sich einig, aus diesem Stoff ein Stück zu entwickeln und Hassan mit seinen noch begrenzten deutschen  Sprachkenntnissen einzubeziehen. Den Jugendlichen hat dieser Projektabend viel gegeben. Neue Energien sind geflossen und Denkanstöße wurden ausgelöst, die sich in einem  neuen Stück spiegeln werden.

 

Dieses Projekt wurde durch die Aktion Zivilcourage Pirna gefördert.