Theaterpädagogik

Perspektiven für die Zukunft:

  • Erweiterung der Zielgruppen auf die ganze Stadt Pirna durch Zusammenarbeit mit Schulen und Schulsozialarbeitern, Behinderteneinrichtungen sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Weiterführung der theaterpädagogischen Arbeit und Neugründung von Theatergruppen
  • Erschließung neuer Spielstätten und Förderung der Kunst im öffentlichen Raum
  • Öffentlichkeitswirksame Aktionen 
  • Theaterfreizeiten, Workshops , Auftritte und Gastspiele
  • Erweiterung des Angebots z. B. Medienwerkstatt, Bühnen- und Kostümwerkstatt, Organisationstraining
  • Moderne Konzepte der Jugendarbeit und Jugendhilfe etablieren

Bei uns können alle mitmachen.

Vorhang auf.

Zielgruppen

„Endlich Raum für mich!“ Bei den Theatermachern entwickeln Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen gemeinsam ihre eigenen Theaterstücke, sie nutzen dabei ihr großes Potential an Erfahrungen und Fantasie. Sie erleben Erfolge und beginnen, an sich zu glauben - so werden sie zudem gegen extremistisches Gedankengut gestärkt.


Auch Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten zählen zu unseren Zielgruppen. Um sie in Zukunft noch besser einzubinden, werden wir unsere Zusammenarbeit mit den sozialen Einrichtungen der Stadt und des Landkreises Pirna weiter verstärken.

Wir arbeiten mit einem Netzwerk aus unterschiedlichen Bereichen wie

z. B. dem Jugendamt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und dem Amt für Jugend und Soziales zusammen und wollen weiter wachsen.



Wie ein Theaterstück entsteht?

Völlig frei erarbeiten alle in der Gruppe ihre Ideen für das Theaterstück.

Selbst denken, selbst ausdenken, selbst tun.

Bei den Theatermachern lassen alle ihre Fantasie spielen. Durch den methodischen Ansatz der Stückentwicklung als dynamischer Prozess wird den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, sich über das Mittel der Improvisation auszudrücken, ihre eigenen Themen umzusetzen und sich dadurch zu spiegeln.

 

Es wird erprobt und nicht erdacht. Durch diese Methode ist es möglich, dass Kinder und Jugendliche mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen und Fähigkeiten zusammenarbeiten und am Ende in einem Theaterstück spielen. 

 

 

Im ersten Schritt lernen sie die Grundtechniken des Schauspielens. Die Theaterpädagogen suchen nach Möglichkeiten, die Kinder und Jugendlichen durch auf die Gruppe zugeschnittene Methoden zum Theaterspielen zu bringen.


Wenn die Kinder spielen, dann erfahren die Theaterpädagogen im zweiten Schritt, welche Fähigkeiten und welche Vorlieben sie besitzen. 


Im dritten Schritt entwickelt der Theaterpädagoge zusammen mit den Kindern und Jugendlichen eine Struktur - das Theaterstück -, in dem sie ihre Fähigkeiten einbringen können und in dem sie das spielen können, was ihren Bedürfnissen entspricht. 


Auf diese Weise können Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten Voraussetzungen zusammen Theater spielen.