Medienpädagogik

Methoden und Arbeitsweisen :

Ständig werden Fotos gemacht, Videos gedreht. Was passiert mit den Daten und welche Auswirkungen haben diese. Die Teilnehmer*innen lernen wie alltäglich Dinge, Inhalte oder Szenen auf eine "smarte" und ästhetische Art und Weise dargestellt werden können. Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen einen Umgang mit ihrem Smartphone erlernen, der es Ihnen ermöglicht, ästhetische, vielleicht provokative, aber immer auch sozial verantwortliche Inhalte (Fotos oder Videos) mit ihren Handys zu erzeugen.

 

Ziel ist es, dass sich über diese künstlerisch, kreative Auseinandersetzung das eigene (Medien)-Handeln verändert und in Zukunft verantwortungsbewusster mit dem eigenen Smartphone umgegangen wird. So soll die diffamierende Zur-Schau-Stellung von anderen Kindern und Jugendlichen vermindert und die öffentliche Inszenierung von sozial verantwortlichen und gesellschaftlich wertvollen Inhalten gefördert werden. Durch die inklusive Gruppenzusammensetzung soll es gelingen, Verständnis und Respekt für die verschiedenen Lebensentwürfe und Darstellungsformen zu entwickeln.

  • Smartphone Nutzung
  • Infos zum Datenschutz, Recht am eigenen Bild
  • Inklusion
  • Technisches Know-How
  • smarte Selbstdarstellung im Netz

In einem weiteren Modul „Medien kritisch betrachten“ werden zahlreiche Medienformate genauer unter die Lupe genommen. Die Kinder und Jugendlichen sollen über ihre Medienerfahrung in einen Austausch treten und lernen, unter welchen Umständen Medieninhalte produziert werden. Sie lernen, dass Bilder immer nur einen Ausschnitt zeigen und sollen Manipulation durch Schnitttechniken leichter erkennen.

 

Neben den Kursen und Workshops für Kinder und Jugendlichen sollen auch deren Eltern mit einbezogen werden, um so deren Medienkompetenz in der Erziehung zu stärken. Ebenso wird es Angebot für Lehrkräfte bzw. Workshops in Schulklassen geben.

 

Photo by Rodion Kutsaev on Unsplash